30.07
2010

Nachdem in Deutschland das Programm mit dem Samsung Developer Advocates erfolgreich gestartet ist, wurden auch für Österreich Developer Advocates gesucht. Insgesamt haben sich 4 Kandidaten herauskristallisiert, welche gestern (29.07.10) bei Samsung in Wien zusammenkamen und in die Position als SDA eingeführt wurden.

Sarah und Co bei den einführenden Präsentationen

Tam, Namik, Hannes und Sarah sind die neuen SDAs und bieten Österreichern die Möglichkeit “in Touch” mit Bada und später auch Android zu kommen. Hierzu wird Tam in Wien eine Technical User Group führen, während Namik, Hannes und Sarah den Bereich um Linz und Graz in Angriff nehmen.

Wunderschöne Aussicht aus dem Samsung Büro im 12. Stock

Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die neuen SDAs machen und freue mich auf erste Resultate.

Meine Aufgabe war es, den neuen SDAs aus dem Erfahrungsschatz als SDA zu erzählen und Tipps zur Gründung der Technical User Groups (in meinem Fall: Paderborner Gadget-Abend) zu geben.

Sollte jemand Kontaktmöglichkeiten zu den SDAs in Österreich brauchen, kann er sich gern an mich wenden. Wer die Aktivitäten der SDAs verfolgen möchte, sollte sich nach dem Hashtag #gsda (Global Samsung Developer Advocate – ehemals German Samsung Developer Advocate) umschauen.

Von meiner Seite aus vielen Dank für die freundliche Atmosphäre und die Möglichkeit mit nach Wien zu reisen.

27.07
2010

Ein kurzer Nachtrag zum letzten Beitrag.

Tim Bray hat noch einen Eintrag im Entwicklungsblog verfasst und zeigt eine kleine Preview zum Lizenzschutz:

Android AVD Manager

Der neue Mechanismus ist also ähnlich wie die neuen bzw. aktualisierten SDKs über den SDK / AVD Manager zu beziehen sein und integriert sich damit perfekt in das SDK und IDE.

Es wurde auch geklärt, dass die App nicht direkt mit Google kommuniziert, sondern mit dem Market und der Market mit Google. Die Entwickler werden eine Weboberfläche erhalten, in der sie unter anderem auch Lizenzen zum Testen und Entwickeln anlegen können.

Für den Fall, dass das Gerät während des Checks keine Internetverbindung ist, kann der vorherige Status aus dem Cache bezogen werden.

Ich freue mich, dass damit die alte Copy-Protection abgelöst werden soll, da diese bei vielen neuen Geräten zu Problemen geführt hat und auch kein effizienter Schutz war (bei Rootzugriff).

Wer bereits jetzt einen tieferen Einblick in das Licensing haben möchte, wird bereits jetzt in der ausführlichen Dokumentation fündig: Licensing Your Applications

Jetzt könnt ihr erstmal im Manager aktualisieren – viel Spaß.

Quelle: Licensing Service Technology Highlights

27.07
2010

Zur Zeit gibt es wirklich viele Neuerungen bezüglich des Android Markets. Gerade eben hat Tim Bray (seinerseits Developer Advocate bei Google und einer der Urväter von XML) einen neuen Blogeintrag im AndroidDev-Blog verfasst.

Neuer Sicherheitsmechanismus

Als Grundversion wird mindestens Android 1.5 sowie eine Hand voll Libraries benötigt. Dadurch kann während der Ausführung geprüft werden, ob der User berechtigt ist die App auszuführen.

Ich hoffe, dass dadurch die Anzahl an Raubkopien bei Android weiter sinkt und mehr große Entwicklerschmieden sich am Android Market und Co. beteiligen.

Quelle: Licensing Service For Android Applications

27.07
2010

Gerade eben bekam ich eine erfreuliche E-Mail – Sera-Apps wurde zu C2DM zugelassen.

AC2DM Inivitation


Was ist C2DM?

C2DM ermöglicht dem Entwickler den Usern Nachrichten zu schicken. Aber nicht nur das.
C2DM ermöglicht es auch dem Entwickler seine Apps durch weitere Webkomponenten zu ergänzen.

Ein bereits bekanntes Beispiel ist die Chrome Extension Chrome to Phone, welche es dem User ermöglicht die gerade in Chrome geöffnete URL an sein Android-Gerät zu schicken, sofern dort die passende App zum Empfangen installiert ist.

Da Google noch an C2DM arbeitet (es befindet sich in einer ersten Lab-Phase) darf ich leider damit noch nicht meine “richtigen” Apps ausstatten. Jedoch kann ich ab morgen dann damit rumspielen und anfangen Ideen zu sammeln.

Ich freue mich sehr über den Invite und bedanke mich (mal wieder) bei Google!

Wer mehr Infos zu C2DM möchte, kann hier fündig werden: Android Cloud to Device Messaging Framework

26.07
2010

Die DDA (Android Market Developer Distribution Agreement) wurde vor wenigen Tagen aktualisiert.

Viele User werden sich freuen, dass neue Zahlungsmethoden kommen werden, da gerade in Deutschland nur wenige Leute eine Kreditkarte besitzen. Es soll sich hierbei um Provider-Billing handeln.

Die Apps werden also mit der Telefonrechnung bezahlt. Welche Provider die neue Zahlungsmethode unterstützen werden, wurde noch nicht genannt. Der Wortlaut hierzu ist: “authorized carriers“.

Auch neu ist, dass der Kunde eine Paid-App nun 48 Stunden lang testen kann – bisher hatte er hierzu nur 24 Stunden.

Die bisher angemeldeten Entwickler haben 30 Tage Zeit die neuen Bestimmungen zu akzeptieren.

Ich freue mich über die Änderungen und hoffe, dass dadurch ein noch größerer Kundenkreis erschlossen werden kann.

Quelle: Android Developers Blog: Adjustment to Market Legals

26.07
2010

Hello everyone,
I’ve received lots of emails from people having trouble with ICE since version 3.x.

After updating to version 3.x from 2.9 just remove your homescreen icon and add it again from your launcher.
This should fix the “not installed” bug.

This issue is caused by layout-changes.

Tim

26.07
2010

Am Freitag, den 24.07.10 war es soweit – der erste Gadget-Abend in Köln fand statt.
Geleitet wurde dieser durch Linda Fischer von beta lovr und fand im hippen Büro des Kölner Start-Up’s United Prototype statt. Hier wurde für rund 60 Technik-Fans die Möglichkeit geboten sich ausreichend über Technik und die neuesten Gadgets auszutauschen.

Diejenigen, die ihrer Meinung nach ein Gadget dabei hatten, hatten die Möglichkeit es vor den Teilnehmern vorzustellen und dann in kleineren Gruppen mit Interessenten darüber zu sprechen.

Kurz nachdem ich das Samsung Wave und das Galaxy S präsentierte, wurde ich auch schon mit einer bekannten Frage konfrontiert:

Warum denn nun Bada?

Um diese Frage zu beantworten, kann man verschiedene Ansätze wählen, welche ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Samsung Developer Advocate kennengelernt habe:

Zum einen hat Samsung als riesiger Hersteller mit Bada die Möglichkeit schnell auf Kundenwünsche einzugehen und Bada den aktuellen Trends anzupassen – hierzu wurde Bada bereits jetzt mit Technologien wie vielen Codecs und Flash-Support ausgestattet. Samsung kann die Geräte wie das Samsung Wave nach eigenen Vorstellungen gestalten und muss sich hierbei weder preislich durch Lizenzen noch auf technischer Seite bedingt durch Hardware-Anforderungen oder ähnliches binden.

Zum anderen hat Samsung nun mit Bada die Möglichkeit eine weitere Zielgruppe zu erreichen – das Featurephone Segment. Im Featurephone Bereich treiben sich bisher Telefone mit proprietären Betriebssystemen und schlechtem Langzeitsupport umher. Die Hersteller bringen regelmäßig Updates der Produktreihe heraus und können das bisherige Portfolio nicht ausreichend pflegen. Mit Bada hat Samsung die Möglichkeit ein Konglomerat von proprietären Systemen zu vereinen und eine eindeutige Produktlinie zu schaffen.

Und für wen ist das nun interessant?

Interessant ist dies vor allem für jene User, welche sich selbst nicht als Heavy-User bezeichnen. In der Fachpresse und in den einschlägigen Internetforen tummeln sich Leute, denen das Gerät und die technischen Eigenschaften besonders wichtig sind. Diese Leute möchten sich bewusst mit ihrem Handy beschäftigen und die Features des Geräts voll und ganz ausnutzen. Es gibt aber auch eine andere Welt – den Consumer.

Der Consumer möchte ein Telefon haben, welches ihn nicht in einen teuren Vertrag beim Mobilfunkanbieter bindet.
Dieser User wechselt in der Regel alle 2 Jahre durch die Vertragsverlängerung sein Telefon und möchte ein technisch und optisch ansprechendes Telefon. Hier sind vor allem Aspekte wie eine gute Kamera (beim Wave sogar mit LED-Blitz) und ein guter Musicplayer interessant. Genau hier kann Bada ansetzen.

So erhält der User die Möglichkeit (wie bei Android und iOS) Apps zu kaufen und die neuesten SocialMedia-Features zu nutzen. Der User bekommt die Möglichkeit seine Apps von Gerät zu Gerät mitzunehmen und mit den neuesten technischen Fähigkeiten zu hantieren.

Dennoch muss der User sich nicht auf einen Provider wie T-Mobile beim iPhone 4 festlegen, er selbst hat die Wahl und das zu einem Preis für den er sonst nur ein Featurephone bekommen würde.

Zusammenfassend: Was ist nun Bada?

Bada ist ein Smartphone-OS zum Featurephone Preis. Bada konkurriert nicht zwangsläufig mit Android und iOS, sondern erweitert den Smartphone-Markt um eine neue Zielgruppe.

Ich jedenfalls bin gespannt, wie sich Bada weiterentwickelt und freue mich auf die nächsten Geräte, die auf Events wie dem Samsung Local Developer Day angekündigt wurden.

Aus Entwicklersicht ist Bada interessant, da bei hier ein toller Support durch Samsung selbst besteht. Samsung ermöglicht Entwicklern zu DevDays zu kommen und bietet Support-Foren mit schnellen und kompetenten Mitarbeitern. Leute wie die Samsung Developer Advocates dienen als Schnittstelle für Fragen und mit C++ wurde eine sehr performante und weit-verbreitete Programmiersprache gewählt.

Ich möchte mich hiermit auch nochmals sehr bei den Organisatoren des Gadget-Abends in Köln und den Bada-interessierten-Teilnehmern bedanken.

Tim

PS: Wer sich einen Eindruck vom Gadget-Abend in Köln machen möchte, sollte in diese Flickr-Galerien schauen: 1. Gadget Abend Koeln und 1. Gadgetabend in Köln

An die Herren von Nokia: Sorry, dass Bada und Android interessanter waren als das N8 ;)

25.07
2010

In den letzten Wochen und Monaten wurden meinem Gewerbe Messerschmidt-IT immer größere Entwicklungs-Anfragen gestellt. Hierbei stellt sich meistens das Problem, dass ich alleine natürlich nicht beliebig große Projekte bearbeiten kann und / oder nicht beliebig viele Projekte nebeneinander durchführen kann (auch wenn ich gern würde ;)).

Deswegen habe ich mich zusammen mit swordiApps dazu entschieden größere Aufträge zusammen zu bearbeiten. Dies tun wir gerade in einem großen Projekt mit viel Erfolg. Durch unsere Kooperation sind wir in der Lage unsere Stärken voll und ganz zu nutzen und Projekte wesentlich schneller zu bearbeiten.

Mir fällt hier insbesondere auch das Projektmanagement als zusätzliche Aufgabe zu. Dies ist bei großen Projekten von großer Bedeutung, da uns sowohl die perfekte Kundenkommunikation wichtig ist, als auch die gezielte Einteilung unserer Ressourcen.

Bald ist das aktuelle Projekt abgeschlossen und wird unter anderem hier vorgestellt.

Ich freue mich bereits sehr darauf und fiebere großen neuen Aufträgen entgegen ;)

Tim

25.07
2010

Nachdem ich heute mein erstes Code-Snippet posten wollte, stellte sich mir die Frage, welches Syntax-Highlighting Plugin den Job für mich am Besten machen könnte.
Ich habe verschiedene Plugins wie WP-Syntax oder Google Syntax Highlighter for WordPress getestet, jedoch war ich insgesamt nicht sehr zufrieden.

Entweder war die Formatierung des Codes fehlerhaft, oder die Anwendung des Plugins brauchte zu viele Parameter um gut auszusehen.

Schlussendlich bin ich bei SyntaxHighlighter Evolved gelandet.
Mit der simplen Verwendung des Tags ["sprachenname"][/"sprachenname"] wird der Code automatisch formatiert und farblich passend markiert.

Für Java ein Beispiel:

System.out.println("Hello, world!");

Von mir also eine klare Empfehlung für dieses tolle Plugin, welches weiterhin auch noch eine gute Einstellungsfunktion mit sich bringt.

Tim

25.07
2010

Ganz einfach – ihr nutzt die aktuellste Version von Android in eurem Projekt.

In der Manifest-Datei legt ihr dann fest, dass das Min-SDK zB 3 ist (Cupcake) und legt ein Target-SDK fest (zB 8 für Froyo). Das ganze würde dann so aussehen:

<uses-sdk android:minSdkVersion=”3″ android:targetSdkVersion=”8″ />

Nun könnt ihr mit diesem Code-Schnipsel ganz einfach prüfen, welche Android-Version gerade genutzt wird (und somit, welche Features ihr nutzen könnt):

try {
	Class.forName("Klassenname");
	return true;
} catch (ClassNotFoundException e) {
	return false;
}

Wobei der Klassenname inklusive dem Paket angegeben wird.

android.app.backup.BackupManager

Wäre ein solcher Klassenname.

Der BackupManager wurde in Android 2.2 eingeführt und ermöglicht es Daten der App in der Cloud zu sichern.

Ich hoffe das Snippet nutzt dem Einen oder Anderen,

viele Grüße,
Tim

PS: Dieser Tipp wurde unter anderem auch schon von Goddchen gepostet – viele Entwickler setzen ihn gerne ein, da er sehr gut einzubinden ist und gerade durch die Fragmentierung von Android eine große Hilfe ist.