30.08
2010

Nach langer Zeit und viel Mühe ist sleeq nun auch endlich für Android verfügbar.

Zusammen mit swordiApps aus Österreich wurde dieser Auftrag in enger Zusammenarbeit mit dem sleeq-Team ausgeführt um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen. sleeq ist eine Location-Based-App, die die Kommunikation mit euren Freunden enorm erleichtert und zudem auch noch Spaß macht!

Andere User in Deiner Nähe

Sobald ihr eine bestimmte Location erreicht nutzt ihr den sleeq-in und teilt dies per Message mit – eure Freunde können dies sehen und somit nachverfolgen, was an ihren Lieblingstreffpunkten gerade passiert.

Verschiedene Locations in Deiner Nähe

Beim Design wurden sowohl großer Wert auf Usability, sowie auf die Ähnlichkeit zur iPhone-App und der Website gelegt. Wir sind sehr glücklich mit der Art und Weise, wie sleeq sich nun bedienen lässt und aussieht.

Wer sleeq testen möchte kann die App ab jetzt auch im Android Market finden:

28.08
2010

Die Financial Times Deutschland hat vor kurzem eine spannende Nachricht rausgebracht (sollte diese wahr sein). Angeblich würde Neofonie das WeTab nicht mit dem eigenen Linux-System WeOS rausbringen, sondern mit dem Nokia & Intel Konglomerat MeeGo (basierend auf Maemo und Intel’s Moblin).

WeTab mit WeOS

WeTab mit WeOS

Sollte dies wirklich wahr sein, wäre das für mich eine Enttäuschung, denn das interessanteste Feature am WeTab war in meinen Augen die Fähigkeit Android Apps laufen zu lassen (wurde so als Produktfeature angekündigt). Dieses Feature fand ich sehr interessant, da Neofonie zwar somit ein eigenes Betriebssystem rausbringen könnte, jedoch die App-Entwickler nicht zwanghaft auf eine neue Plattform umsatteln müssten.

Zwar steht mit MeeGo auch die Fähigkeit .rpm-Pakete zu installieren in den Startlöchern, jedoch muss hier wieder auf neue Technologien (zB Qt) umgesattelt werden. Auch ist der Wechsel auf ein neues Betriebssystem recht kurzfristig gewählt – sind alle Anpassungen wirklich perfekt implementiert in dieser kurzen Zeit? Die Pressekonferenz des WeTab war ja bekannterweise ein Reinfall ohne Touchscreen aber dafür mit Windows..

Interessant wäre es, MeeGo auf einem Tablet zu sehen – an sich ist die Plattform vielversprechend und findet interessante Unterstützer.

Tablet mit MeeGo

Tablet mit MeeGo

Ich werde mir auf jeden Fall auf der IFA in Berlin nach Möglichkeit auch Maemo-Geräte anschauen.

25.08
2010

Gerade eben wurden ICE 3.2 und ICE Donate 2.2 veröffentlicht. Ihr könnt nun beim Android Market, bei AndroidPIT und mobiFlip.de die Apps sofort runterladen und installieren.

Die neue Version von ICE bringt folgendes mit:

  • Update-Zusammenfassung als Popup beim Start der App
  • Ein Widget

Gerade das Widget ermöglicht eine tolle neue Funktion. Mit Apps wie WidgetLocker kann man den Lockscreen durch einen eigenen Lockscreen ersetzen, welcher zusätzlich zu den bekannten Features des Android Lockscreens auch noch erlaubt Widgets hinzuzufügen. Somit können auch gesperrte Telefone dennoch auf die Infos in ICE zugreifen.

ICE in Kombination mit WidgetLocker

ICE in Kombination mit WidgetLocker

Die Möglichkeit ICE auf dem Lockscreen nutzen zu können war ein oft erwünschtes Feature, welches nun realisiert wurde. Einen eigenen Lockscreen wollte ich nicht implementieren, da seitens Google mehrfach dagegen geraten wurde. Abweichende Lockscreens bei unterschiedlichen Geräten müssten berücksichtigt werden und starke Inkompatibelität wären die Folgen.

Von daher bin ich mit dieser Lösung sehr glücklich.

24.08
2010

Nachdem ich mich dazu entschieden habe die Permalink-Struktur meines Blogs in ein SEO-freundlicheres Format zu ändern, hat mein Blog zunächst jegliche Zugriffsversuche mit einer 404-Seite quittiert.

Nach ein paar Google-Suchen stand fest – HostEurope richtet zunächst erstmal keine .htaccess-Datei ein. Diese ist benötigt um die Permalink-Struktur zu ermöglichen.

Was also tun?

Eine neue Textdatei erstellen mit folgendem Inhalt:

# protect wpconfig.php
<files wp-config.php>
Order deny,allow
deny from all
</files>

# protect the htaccess file
<files .htaccess>
order allow,deny
deny from all
</files>

Diese per FTP auf den Webspace in den WordPress-Root-Ordner hochladen. Dort in .htaccess umbenennen und mit den Rechten 666 versehen, sodass WordPress die nötigen Ergänzungen schreiben kann.

Falls noch nicht getan muss noch folgende Zeile in der wp-config.php ergänzt werden:

putenv('TMPDIR='.ini_get('upload_tmp_dir'));

Wer die automatische Installation durch HostEurope gewählt hat, dürfte diese Zeile bereits integriert haben.

Wichtig: Um die .htaccess nutzen zu können muss mindestens ein Webpack L 2.0 vorliegen.

24.08
2010

Um meinem Blog noch etwas auf die Sprünge zu helfen habe ich mich dazu entschlossen auf eine neue Permalink-Struktur zu wechseln. Das bedeutet zwar, dass alte Verlinkungen nicht (immer) funktionieren – jedoch aber auch, dass zukünftige Links besser gefunden werden können und somit SEO-freundlicher sind.

Weiterhin habe ich nun das ausgezeichnete Plugin wpSEO im Einsatz um mich nicht um die ganzen Optimierungen kümmern zu müssen, die nötig sind um einen guten Page-Rank und Co zu erzielen.

Ich bin sehr gespannt, wie sich der Wechsel der Permalink-Struktur bemerkbar macht.

24.08
2010

Heute hat Samsung einen Teaser für ein sehr spannendes Gerät online gestellt:

Samsung Galaxy Tab

Bereits seit mehreren Tagen kursieren im Internet (engadget.com und Co.) diverse Bilder und Videos, die das Prototypen des Tablets in freier Wildbahn zeigen.

Tab mit Android 2.2

Das Galaxy Tab wird mit Android 2.2 laufen und unter anderem wie das Galaxy S die Swype-Tastatur integriert haben. Weiterhin hat es einen 7″ Display und eine Front-Facing Kamera für Videotelefonie.
Auch DLNA wird hier in Form von AllShare wieder integriert und ist wohl gerade in Kombination mit dem großen Display besonders interessant.

Features des Galaxy Tab

Auch wurde bestätigt, dass das Tab am 02.09 auf der IFA in Berlin präsentiert wird – wir dürfen also auf erste Liveberichte und weitere Details gespannt sein.

Vor allem interessiert mich, wie Android sich auf einem Tablet anfühlt – rein von den technischen Details ist es das erste interessante Gerät.

Weitere Infos und das Teaser-Video findet ihr hier auf der offiziellen Seite zum Tablet: Samsung GALAXY TAB.

Meiner Meinung nach kann das iPad bei diesem Funktionsumfang einstecken..

19.08
2010

Bei dem aktuellen Wachstum von Android ist es selbstverständlich, dass jeden Tag viele neue Konsumenten und vor allem auch jeden Tag viele neue Apps im Android Market veröffentlicht werden.

Hier tut sich besonders für Spieleentwickler eine große Möglichkeit auf. Dabei kann man oftmals viel Geld bei wenig Arbeit (für die Umsetzung) verdienen.

Im Prinzip gibt es zwei Ansätze für Spiele:

  1. neue Ideen und Innovationen finden und sinnvoll vermarkten
  2. alte Prinzipien nutzen und in eine gut verwendbare App wandeln

Die erste Sparte ist eine Königsdisziplin – wer so ein Spiel im Petto hat, darf mir gerne eine Mail schicken ;)

In diesem Beitrag möchte ich mich dem zweiten Genre widmen. Hier sind meist sehr viele Exemplare im Umlauf und die App muss sich durch besondere Qualität oder den Preis hervortun. Sucht man beispielsweise im Android Market nach dem Keyword “chess”, so werden dem User bis zu 108 Ergebnisse (Stand 19.08.2010) präsentiert. Zwischen werbefinanzierter Freeware und Vollversionen für bis zu 4 € ist alles zu finden.

Dies kennt man bereits aus der normalen Welt des Internets, in der Online Spiele und Co. zum Alltag gehören. Möchte man zum Beispiel Mahjong spielen, so erhält man bei getätigter Suche viele Ergebnisse von noch mehr Plattformen (zB T-Online).

Im Android Market verhält es sich ähnlich wie bei Schach – es gibt hier zwar nur 38 Ergebnisse, jedoch wieder verschiedenste Umsetzungen mit verschiedensten Geschäftsmodellen.

Es gilt also die Frage:

Wie kann ich meine App von den anderen Spielen abheben?

Wenn die App werbefinanziert ist, dann muss dafür gesorgt werden, dass die Werbung passend ist und nicht nervt. Wird das Spieleerlebnis durch nervende oder aufdringliche Werbung getrübt, wird der User sich schnell für eine andere alternative entscheiden.

Kostet die App Geld, so wird der User sich meist für billigere Varianten entscheiden, oder Freeware nutzen.

Für mich sind gerade jene Apps interessant, die zum Beispiel auf Donate Basis laufen (wobei hier die Spendenfreundlichkeit der User die Problematik ist) oder weniger als 1 € kosten.

Ein klassisches Spielekonzept umzusetzen bedarf nicht immer größter grafischer Effekte und vor allem nicht mehr die ganze Denkarbeit. Hier können viele kleine Beträge bei guter Umsetzung zu viel Erfolg führen.

Auch empfehlenswert ist es, sich auf anderen Plattformen wie dem Appstore des iPhone umzuschauen und aus Erfolgsgeschichten zu lernen. Meistens sind es nicht die komplizierten 3D-Shooter mit OpenGL-Grafik, die massenhaft die Top-Listen anführen, sondern die trickreichen und intelligenten Spiele, sowie die gut umgesetzten Klassiker.

16.08
2010

Vor wenigen Tagen hatte Google zu einer Pressekonferenz eingeladen (12.10.10 – Bericht hier).

Vorgestellt wurde nicht, wie erwartet die neueste Version von Android (Gingerbread). Auch wurde kein neues Smartphone in Tradition des Nexus One vorgestellt. Stattdessen wurden zwei Apps präsentiert.

Zum einen Voice Actions – eine App, die Sprachsteuerung bei Android noch weiterbringt. Hierzu können mit simplen Phrasen wie navigate to oder call verschiedene Funktionen ausgeführt werden. Zur Zeit leider nur mit Froyo und auch nur auf Englisch verfügbr.

Die zweite App war Chrome to Phone – eine bereits bekannte App, die das Cloud 2 Device Messaging nutzt um die aktuell im Browser aufgerufene URL auf dem Handy aufrufen zu lassen. Praktisch, um sich ein YouTube-Video oder eine GoogleMaps-Karte zuzuschicken. Wer sich mehr für die Technologie hinter Chrome to Phone interessiert, findet hier einen interessanten Blogeintrag von Google: Powering Chrome to Phone with Android Cloud to Device Messaging und hier den passenden Source-Code bei Google Code: chrometophone

Klingt jetzt alles erstmal nicht soo überragend – zwei Apps. Wenn man aber genauer nachdenkt, zeigt Google hiermit, wie in Zukunft Android aktualisiert wird. Zwar werden die großen Features mit den Versions-Releases erscheinen, jedoch werden kleinere Funktionen einfach über den Android-Market nachgepflegt. So werden (von der Idee her) auch User, die nicht in den Genuss der nächsten Android-Version kommen, dennoch nicht ausgelassen. Ob das so auch klappen wird, ist zur Zeit noch nicht zu erkennen, da interessante Features wie Voice Actions leider erst ab 2.2 funktionieren.

12.08
2010

ICE 3.1 ist jetzt im Android Market, sowie bei AndroidPIT und mobiFlip verfügbar.

Download beim mobiFlip-Appshop / pdassi

Als Hauptfeature von Version 3.1 (und 2.1 der Donate-Version) wird die Möglichkeit geboten ein Backup der Daten auf die Speicherkarte zu machen. Hierzu wird eine XML-Datei im Ordner ICE auf der SD-Karte gespeichert.

Sollte aus irgendeinem Grund die App deinstalliert werden, spart dieses Feature bei Neuinstallation die komplette Neueinrichtung. Auch praktisch, wenn man mehrere Telefone nutzt.

Backup-Dialog

Am Besten also ab nun nach Änderungen über den Menü-Button die Einstellungen sichern.

Grundsätzlich kann ich diese Art ein Backup zu implementieren sehr empfehlen. Ein XML-Parser ist mittels SAX schnell implementiert und speichert große Datenmengen schnell ab. Da das Cloud-Backup von Google erst ab Android 2.2 zur Verfügung steht, kam diese Alternative auf Dauer für mich nicht in Frage.

Android 2.2 ist zwar ein Meilenstein in der Android-Geschichte, jedoch haben bisher erst wenige Geräte das Update erhalten. Somit dominiert immer noch Eclair.

Verteilung unterschiedlicher Android-Versionen.

Neben dem Backup als Hauptfeature von 3.1 wurden einige kleinere Tweaks am Interface betrieben um dieses noch übersichtlicher zu machen. Zum Beispiel wird das Icon des inaktiven Tabs nun grau dargestellt, statt wie zuvor farbig.

Übermäßige GUI-Spielereien spare ich mir bewusst bei ICE, da es hier um Übersichtlichkeit im Notfall geht.

Neben den Verbesserungen an ICE habe ich auch noch meinen ersten richtigen Kontakt mit dem App Inventor von Google haben können und bin begeistert. Es macht viel Spaß sich seine Apps zusammenzuklicken und interessante Features mit wenig Mühe zu integrieren.

Zum Beispiel ist eine einfache Twitter API direkt integriert die es zulassen würde einen kompletten Twitter-Client zu implementieren.

Ich werde in den nächsten Tagen auf jeden Fall noch mehr zu App Inventor schreiben.

10.08
2010

Gerade eben kam bei mir eine sehr erfreuliche E-Mail ins Postfach:

App Inventor Invite

Somit habe ich ab jetzt die Möglichkeit bei Google’s neuestem Android-Schmankerl mitzutesten.

App Inventor ermöglicht es auch Nicht-Entwicklern Anwendungen zu entwerfen. Diese werden nach dem Baukastenprinzip aus verschiedenen Komponenten zusammengesetzt und ergeben schnell eine interessante App.

Screenshot vom App Inventor

Interessant hieran ist, dass keinerlei Java-Code geschrieben werden muss.

Sobald ich zum Testen gekommen bin (ab Donnerstag), werde ich ein bisschen was zur Entwicklung mit App Inventor bloggen.



Es gibt noch eine weitere interessante Neuigkeit:

Sera-Apps ist nun auch als Publisher im neuen mobiFlip.de Appshop angemeldet.

Der mobiFlip Appshop bietet neben Android-Anwendungen auch Apps für Symbian, Blackberry auch Windows Mobile und basiert auf dem Appstore von pdassi. Für Android-Entwickler bietet sich hier ein neues Geschäftsmodell, da zusätzlich zur vom Android-Market bekannten Kreditkarten-Bezahlung auch noch Bankeinzug und PayPal als Zahlungsmethoden zur Auswahl stehen.

Wie auch bei AndroidPIT wird die erste App von Sera-Apps im mobiFlip Appshop meine App ICE werden.