2010
Laut neuesten Ergebnissen gibt es bereits jetzt mehr als 50.000 Apps und ein Ende des Wachstums ist noch nicht zu sehen. Das iPhone OS hat sich also auf jeden Fall warm anzuziehen. Beachtlich ist hierbei, dass das Wachstum momentan eher exponentiell ist. Mehr als 100.000 Apps bis zum Ende des Jahres scheinen nicht unrealistisch.
Natürlich bleibt weiterhin die Frage, wie hoch die Qualität der bereitgestellten Apps auch wirklich ist.
Im Rahmen meiner Mitgliedschaft bei den German Samsung Developer Advocates habe ich das Market-Modell von Samsung kennenlernen dürfen. Hierbei werden die Apps auf funktionale Aspekte getestet – keine abstürzenden Apps mehr, keine rechtswidrigen Apps mehr. Meiner Meinung nach zählt für das Marketing von Android auf jeden Fall die Quantität der Apps, jedoch muss sowohl der User, als auch der Entwickler weiterhin auf die Qualität der Apps achten.
Problematisch hierbei ist, dass die Android-Fragmentierung groß wird durch eine Vielzahl von verschiedenen Geräten und Versionen. Entwickler müssen sich an Eigenheiten verschiedener Geräte gewöhnen und immer wieder Kompromisse eingehen, um möglichst vielen Usern ein gutes Produkt zu liefern.
Der Hoffnungsschimmer am Horizont? Laut diversen Quellen (Engadget.com etc.) soll Froyo gegen die Fragmentierung der Versionen angehen und Main-Content über den Market zur Verfügung stellen. Wenn jetzt noch den Entwicklern bessere Tools zur Bekämpfung der verschiedenen Auflösungen und Geräteeigenschaften in Form eines besseren IDEs zur Verfügung gestellt werden, sehe ich weiterhin viele große Momente für Android kommen.
Tim
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